Fremdkörper

Fremdkörper

Pielhau, Miriam

ISBN
978-3-86882-027-0
Seiten
216
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Geplanter Erscheinungstermin:
Dezember 2009
Leseprobe
Inhalt
Preis
17.90 Euro

Buchbeschreibung Schrift verkleinern Schrift zurücksetzen Schrift vergrößern

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Eigentlich ist ja alles stinknormal bei unserer Erzählerin und TV-Moderatorin Miriam Pielhau, die hier einige ihrer wichtigsten Lebenskapitel zu einem interessanten Erfahrungsroman in humorvollem Ton zusammengefügt hat: Sie arbeitet in einem spannenden Job, der sie ausfüllt, mit dem Freund streitet das jungdynamische Mädel immer mal wieder über Fragen der Haushaltsführung und regt an, dass auch der Herr des Hauses ab und zu den Spül- und Putzlappen schwingen könnte. Man spult das obligatorische Streitprogramm ab, nimmt sich aber bald schon wieder liebevoll in den Arm und versöhnt sich, plant Zukünftiges und verbringt miteinander verkuschelte Tage im Wonnebettchen …

Doch eines schönen Tages entdeckt Miriam Pielhau einen eigentlich unscheinbaren Knubbelknoten in ihrer Brust, und ausgerechnet an ihrem noch viel schöneren Hochzeitstag flattert plötzlich das „fiese K-Wort“ mit aller Macht ins Haus. Mit einem Schlag ändert sich das gemächlich-alltägliche Drehbuch für ihr Leben und das ihres Göttergatten Thom. Plötzlich wird alles ganz anders, als eine Biopsie des fraglichen Fremdkörpers in ihrer Brust gnadenlos ans Licht bringt, was sie zunächst nicht wahrhaben will: Das K-Wort wird zum Synonym für ihre persönliche bittere Wahrheit, die von nun an versucht, ihre viel zu langen Schatten über ihre und Thoms Tage zu werfen. Was eigentlich nur anderen passiert, wird zum Teil der eigenen Geschichte. Der Knubbelknoten ist böse und von nun an beginnt ein Kampf an vielen Fronten …

Für die folgenden Trübsaalstage findet die Erzählerin trotz aller Gefahr der Lage die richtigen Worte. Obwohl oder gerade weil ihre Zeit als glückliche Prinzessin im Märchenland vorerst gezählt sind, bietet Pielhau zusammen mit ihrem Freund dem Schicksal die Stirn und heißt sich selbst im Brustkrebs-Klub willkommen! In den kommenden Tagen stellt sich die junge Frau dem Schrecken, überdenkt ihr Leben, lässt letzte Beweisfotos ihrer makellosen Brust schießen, lernt so manche ihrer Freunde und Bekannte neu kennen und stellt sich immer wieder die Frage nach dem Grund für ihre Erkrankung. Mit einer Operation und einer Tortur-Chemotherapie rückt sie ihrer Krankheit konsequent zu Leibe und treibt trotzdem und gerade deswegen – um sich abzulenken und zu vergessen – ihre Karriere nach vorn. Während sich Körperjucken sowie Missempfindungen der Organe ausbreiten und sie immer mehr Haare verliert, gewinnt sie Zuversicht und wertvolle Einsichten in sich selbst …

Dieses Buch soll den vielen Frauen Mut machen, die ihr Schicksal mit Miriam Pielhau teilen. Klar wird einerseits, dass die tückische Krankheit (Brust)krebs jede treffen und aus dem gut sortierten Alltag reißen kann, aber auch, dass es immer eine Chance gibt. Sie mit beiden Händen zu greifen, nicht aufzugeben, nach vorne zu blicken und zu kämpfen, das ist das erklärte Ziel von Miriam Pielhau. Nach harten Monaten hat sie diesen Kampf mit ihrer Kraft und ihrem positiven Blick gewonnen und den Krebs überwunden.

Wir meinen: Dieses Buch ist fesselnd unterhaltsam und prickelnd emotional wie ein Roman, informativ wie ein Ratgeber, Mut machend wie die beste Freundin!

Informationen zum Autor: Pielhau, Miriam

MIRIAM PIELHAU wurde 1975 in Heidelberg geboren. Nachdem sie erfolgreich als Redakteurin und Moderatorin beim Radio gearbeitet hat, ist sie jetzt vielbeschäftigte TV-Moderatorin bei RTL2, WDR, Pro 7, Sat 1, RTL u. v. m. Sie ist verheiratet mit dem Musiker Thomas Hanreich und lebt in Berlin.

Pressestimmen

„Sie war 32, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Ein furchtbarer Schock, den die TV- Moderatorin Miriam Pielhau in ‚Fremdkörper‘ verarbeitete.“ BILD

„In ihrem Buch beschreibt Miriam Pielhau ihren Kampf gegen den Krebs.“ stern

„Anastacia, Kylie Minogue, Sylvie van der Vaart: Die Liste berühmter Brustkrebs-Patientinnen ist lang. Miriam Pielhau erzählt, wie sie die Krankheit erlebt.“ IN TOUCH

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